Tageskarte

Legesysteme

Die Karten kennenlernen

Wenn Du Deine Karten das erste Mal in der Hand hältst, dann nimm Dir Zeit und betrachte in Ruhe Karte für Karte. Was fällt Dir spontan beim Betrachten einer Karte ein? Was könnte sie wohl aussagen? Mache Dir Notizen dazu, noch bevor Du die Bedeutung nachliest. Deine ganz persönliche Intuition ist für die Interpretation überaus wichtig.

Nachdem Du mit den einzelnen Karten vertraut geworden bist, kannst Du auf zwei Arten weitermachen. Wenn Du mehr der analytische Typ bist, empfehle ich Dir, erst einmal die Bedeutung aller Karten nachzulesen. Bist Du hingegen eher der spontane Typ, dann beginne am besten gleich mit dem Legen.

Ob und wie Kartenlegen funktioniert, kannst Du am besten in Deinem eigenen Leben, an Deinen eigenen Fragen ermessen.

Vorbereitung

Zum Kartenlegen brauchst Du einen glatten Untergrund. Am besten eignet sich ein Tisch, ich persönlich lege auch sehr gerne am Boden. Wenn Du möchtest kannst Du Dir ein kleines Ritual zur Einstimmung zurecht legen, vorher meditieren oder Dir eine Kerze oder Duftlampe anzünden. Wichtig ist nur, dass Du Dich dabei wohl fühlst und ruhig und entspannt bist.

Buch

Vor allem am Anfang kann es sehr helfen ein Lenormand-Tagebuch zu führen. Notiere darin, zusammen mit dem Datum und der Fragestellung, das Legesystem und auf welcher Position welche Karte liegt; es genügen die Nummern der Karten (1 bis 36). So kannst Du später überprüfen, was sich wie ereignet hat. Fragen kannst Du die Karten alles. Wichtig ist aber, dass Du nicht mehrere Fragen in eine verpackst. Eine Frage aufzuschreiben, hilft sie klarer zu formulieren und sich leichter darauf zu konzentrieren.

Nehme die Karten nun mit der Rückseite nach oben in die Hand und bitte sie Dir eine Antwort auf Deine Frage zu geben. Oder Du bittest Dein Höheres Selbst, Geistführer, Schutzengel, … Dir durch die Karten zu antworten.

Mir hat es am Anfang immer geholfen, mir die Karten wie ein Telefon vorzustellen, sie sind die Verbindung zu meinen Geistführern und das Mischen der Karten ist, als würde ich ihre Telefonnummer wählen. Ich weiß immer mit Bestimmtheit, dass sie am anderen Ende auf mich warten und mir die Antworten durchgeben die ich brauche. Wobei Luca und Leonard nicht nur meine Geistführer sind, sie sind auch (und vor allem) für das Sternen-Lenormand zuständig. Du kannst Dich also mit Deinen Fragen auch direkt an sie wenden wenn Du möchtest, sie freuen sich schon auf die Kommunikation mit Dir.

Mische nun die Karten, solange bis Du das Gefühl hast es wäre genug. Bei manchen ist es ein Bauchgefühl, ich merke, dass mein Drittes Auge sich öffnet oder ich habe ganz einfach nur den Impuls das Mischen zu beenden.

Auch beim Ziehen der Karten geht es um Deine eigenen Vorlieben. Du kannst die Karten wie einen Fächer halten und Deine Karten ziehen oder sie (noch immer mit der Rückseite nach oben) auf einem Tisch ausbreiten oder einfach nach beenden des Mischens die oberste Karte nehmen, …

Viele Kartenleger geben den Rat, sich während des Mischens und Ziehens auf die Frage zu konzentrieren. Ich bin davon mit der Zeit abgekommen, ich mache das nur noch wenn es um mich herum laut ist und ich mich sonst nicht konzentrieren kann. Wenn ich jedoch in Stille arbeiten kann, stelle ich meinen Geistführern genau ein Mal die Frage und versuche dann meinen Kopf völlig zu leeren und nur noch zu spüren. Dabei erziele ich die besten Ergebnisse, aber wie gesagt, es gibt keine Regeln, jeder sollte für sich den besten Weg herausfinden.

Quellenverzeichnis für das Kapitel Legesysteme:

  • Die Kunst der Kartomantie" – Sabine Schaub
  • "Mystisches Lenormand" – Regula Elizabeth Fiechter
  • "Arbeiten mit den Wahrsagekarten von Mademoiselle Lenormand" – Christiane Renner
  • Diverse Internetseiten